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von Arno Udo Pfeiffer

Der Fluch der Kartenlegerin

Weimar im Winter 1798. Christian Vulpius macht sich daran, Bestsellerautor zu werden, und mit riesigen Auflagen seinen künftigen Schwager Goethe in den Schatten zu stellen. Da bekommt er es mit einem Todesfall zu tun. Die Hebamme Josefina hat offenbar Selbstmord begangen. Aber Vulpius kommen Zweifel. Eine französische Kartenlegerin, die gerade durchs Land tingelt, hat verschiedene mysteriöse Todesfälle vorher gesagt. Josefina hat irgendetwas daran stutzig gemacht. Wenig später ist auch der Bruder der Geburtshelferin tot.

Ein solide recherchierter, atmosphärisch dichter und fantastisch fesselnder Historien-Krimi. Da schnuppert man den Duft des klassischen Weimars, begegnet Goethe und Schiller und freut sich, mittendrin zu stecken.

Der Fluch der Kartenlegerin

von Guido Dieckmann

Aufbau Taschenbuch Verlag

411 Seiten